Kategorie: Broschüren und Scharteken

  • Der idealisierte Budenbesitzer. Berichte über die Premiere von „Wolzogen’s buntem Theater“ (1901)

    Der idealisierte Budenbesitzer Berichte über die Premiere von „Wolzogen’s buntem Theater“ (1901) Die Premiere von „Wolzogen’s buntem Theater“ am 18. Januar 1901 in der Berliner Sezessionsbühne am Alexanderplatz 40 wird sofort in der Presse besprochen. Norbert Falk von der Berliner Morgenpost ist fasziniert, besonders von der Musik: „Sie ist pikant wie säuerlicher Champagner. Sie hat…

  • Ernst v. Wolzogen: Das Ueberbrett’l zum rasenden Jüngling (Interview 1900)

    Oscar Geller: „Das „Ueberbrettl zum rasenden Jüngling“ Eine Unterredung mit Herrn v. Wolzogen Kürzlich ging durch die Berliner Presse eine Notiz des Inhalts, Herrn v. Wolzogens Projekt, eines litterarischen Tingel-Tangel, das „Ueberbrettl zum rasenden Jüngling“, ins Leben zu rufen, sei nun endgiltig abgethan. Diese Mittheilung beruht auf einem Irrthum; Herr v. Wolzogen ist im Gegentheil…

  • Die Wolzogens im Interview: Dortmund, 19. Juni 1902

    Ernst v. Wolzogen kommt mit seinem „Buntem Theater“ für drei Tage nach Dortmund in die Stadthalle, vom 19. bis 21. Juni 1902. Im Interview gewährt er dem Reporter des „Dortmunder Tageblatt“ exklusive Einblicke: Wie bekommt man die Leute ins Theater? Wie wirken sich schlechte Kritiken aus? Welche Rolle spielen Empfehlungen unter Freunden? In derselben Ausgabe…

  • Die Roulotte auf Tour: Das erste Pariser Cabaret in Deutschland 1899/1900

    Die Roulotte auf Tour Das erste Pariser Cabaret in Deutschland 1899/1900 Das Gastspiel der französischen Theatertruppe La Roulotte bringt das französische Cabaret vom Montmartre nach Deutschland. Das hat Folgen. Ihr erster deutscher Nachahmer, das „Bunte Theater“ von Ernst v. Wolzogen mit dem Beinamen „Überbrettl“, startet im Januar 1901 im Berliner Secessionstheater. Für fast alles, was…

  • Elsa Laura v. Wolzogen, „Lieder zur Laute“: Setlists

    Elsa Laura v. Wolzogen spielt „Lieder zur Laute“. Eine Übersicht erhaltener Setlists zu ihren Konzerten (1901-1912). Inhalt Wolzogens „Buntes Theater“, Saison 1901/1902 (rekonstruiert) Volkslieder: Duette nach Brahms (mit Olga d’Estrée): Moderne Volkslieder: Dortmund 19. Juni 1902: Ernst v. Wolzogens „Buntes Theater“ (rekonstruiert) Erstes Gastspiel und persönliches AuftretenErnst von Wolzogensmit seinem Original Bunten Theater Ort: Stadttheater…

  • Karl Blume: Diskographie

    Karl Blume, Lieder zur Laute Diskographie In der Diskographie zu Karl Blumes Vox-Schallplatten sind alle Schellackplatten aufgelistet, die Karl Blume im Berliner Vox-Haus eingespielt hat. Sie sind sortiert nach Aufnahmedatum. In der Diskographie zu „Grün ist die Heide“ sind alle Schellackplatten von Karl Blume und dem Tanzorchester Adalbert Lutter aufgelistet, die mit dem Berliner Erfolg…

  • Die Karl-Blume-Radioshow: Rundfunk-Sendungen mit Karl Blume

    Die Karl-Blume-Radioshow Rundfunk-Sendungen mit Karl Blume In der folgenden Übersicht sind alle Auftritte von Karl Blume im Rundfunk zwischen 1927 und 1931 aufgelistet, für die sich ein Programm nachweisen lässt. Vorangestellt ist eine tabellarische Auflistung aller bekannter Rundfunkauftritte von 1924 bis 1927. Zur „Löns-Gedächtnisfeier“ und der Heide beim Rundfunk in Düsseldorf.Zu den Monarchen der Heide:…

  • „Grün ist die Heide“ – Soundtrack der Machtübernahme?

    „Grün ist die Heide“ – Soundtrack der Machtübernahme? „Grün ist die Heide“ ist vom ersten Tag an ein Kassenschlager. Der Rekorderfolg ist messbar. Vertriebschef Fritz Kaelber lässt sich von den Premierenkinos regelmäßig die Zuschauerzahlen nach Berlin melden. Mit ihnen wird geworben, erst bei den Kinobetreibern, später bei den Zuschauern selbst. Ein Sog entsteht: Den Film…

  • Rekorderfolg mit Heide-Stimmung: „Grün ist die Heide“ erobert die Kinos

    Rekorderfolg mit Heide-Stimmung „Grün ist die Heide“ erobert die Kinos „Grün ist die Heide“ kommt Ende November 1932 in die Kinos. Aber anders als üblich, ziemlich riskant. Das soll funktionieren? Alle, wirklich alle wollen den Film sehen. Ein Rekord-Erfolg, mit dem niemand gerechnet hat. Was macht „Grün ist die Heide“ zum blockbuster? Zeitungen und Fachpresse…

  • Plötzlich Schützenfest: „Grün ist die Heide“ in der Filmkrise

    Plötzlich Schützenfest „Grün ist die Heide“ in der Filmkrise Dienstag 20. September 1932. Die Dreharbeiten für „Grün ist die Heide“ werden in Berlin fortgesetzt. Einfach ist das nicht. Mit einem Schützenfest müssen die Lücken gestopft werden, die von den Außenaufnahmen in der Lüneburger Heide geblieben sind. Man inszeniert Militärklamauk mit trotteligem Oberforstrat im Atelier am…

  • Löns-Gedächtnisfeiern 1928 bis 1931: Übersicht

    Nichts zeigt die enorme Wirkung, die Friedrich Castelle und Karl Blume mit ihren Löns-Gedächtnisfeiern bei der Bevölkerung an Rhein und Ruhr sowie in Westfalen erreichen, besser als die schier endlose Zahl der Auftritte, die sie mit diesem Programm absolvieren. Die „Castelle-Blume-Löns-Show“, das Paket aus Heide-Dokumentarfilm, weihevollem Vortrag von Friedrich Castelle und Löns-Liedern, zur Laute gesungen…

  • Karl Blume unterwegs: Übersicht der Konzerte

    Karl Blume unterwegs Übersicht der Konzerte Aufgeführt sind alle Auftritte von Karl Blume, die sich durch eine Recherche im digitalen Zeitungskorpus bei zeitpunkt.nrw nachweisen lassen. Die Übersicht bleibt lückenhaft und kann nur ungefähr einen Eindruck von Blumes dichtem Tourkalender vermittelt. Blumes Konzerte sind für die Zeiträume recherchiert, die für die Rekonstruktion seiner Karriere zentrale Bedeutung…

  • Karl Blume als fahrender Sänger: Die Heide wird populär

    Karl Blume als fahrender Sänger Die Heide wird populär Karl Blume, der Komponist von „Grün ist die Heide“, verdient sein Geld als fahrender Sänger. Er ist ganzjährig unterwegs, mit der Eisenbahn, die ihn von Saal zu Saal transportiert. Und populär. Blume ist zu Gast auf Karnevalsfeiern, an der Nordsee zur Sommerfrische, in Kurorten und bei…

  • Hermann Rothe: Monarchen-Zusammenkunft auf Fehmarn (1912)

    Die Monarchenzusammenkunft auf Fehmarn Hermann Rothe Der Reiseschriftsteller Hermann Rothe geht mit „Monarchen“, wohnsitzlosen Wanderarbeitern, für ein paar Wochen auf die Insel Fehmarn. Dort werden die Obdachlosen als Erntehelfer eingesetzt. Sie leben in einfachen Unterkünften, trinken viel und verdienen gut. Der Lohn wird verprasst. Denn ein „Monarch“ lebt in Freiheit. Eine Zeitungsreportage von 1912. Zu…

  • Roy Black und die „Monarchen“ der Bundesrepublik: Remakes von „Grün ist die Heide“

    Roy Black und die „Monarchen“ der Bundesrepublik Remakes von „Grün ist die Heide“ Inhalt Der Heimatfilm der Bundesrepublik: Noch mehr Schützenfest Zur Saison 1951/1952 wird „Grün ist die Heide“ erneut verfilmt. Die Berolina-Film von Kurt Ullrich produziert, der Gloria-Filmverleih bringt den Film in die Kinos. Die Neuverfilmung folgt dem Drehbuch von 1932, das Bobby E.…

  • Die Heide zum Mitsingen: Löns-Lieder, pädagogisch vertont

    Die Heide zum Mitsingen Löns-Lieder, pädagogisch vertont Inhalt Heide-Lieder für Wandervögel Kein Wunder, dass die Lieder des „kleinen Rosengarten“ von Hermann Löns sofort nach Erscheinen vertont werden, vor allem von wohlmeinenden Musikpädagogen. Soviel erotisches Potential muss erzieherisch gebändigt werden. Es ist die Zeit der Jugendbewegung und Wandervögel, und Jugend braucht pädagogische Aufsicht. Ab 1910 gründen…

  • Hermann Löns bastelt Volkslieder: Die Heide als „kleiner Rosengarten“

    Hermann Löns bastelt Volkslieder Die Heide als „kleiner Rosengarten“ Hermann Löns verfasst die Gedichte des „Kleinen Rosengarten“, weil er seine Festanstellung als Journalist verloren hat – und erfindet den Popsong. Er bastelt moderne Volkslieder aus alten Bausteinen und Versatzstücken, indem er Motive verdichtet und übersteigert. Die Themen bleiben gleich: Heimliche Liebe, Sehnsucht und Verführung. Und…

  • Quellentexte zu den „Monarchen der Heide“

    Berichte über die erste „Löns-Gedächtnisfeier“ (1916) Innerlichkeit in Münster Berichte zur „Löns-Gedächtnisfeier“ mit Vortrag, Film und Musik (1929) Hexenmeister in Bielefeld Drehberichte zu „Grün ist die Heide“ (1932) Filmzauber in Scheeßel

  • Die Lechthalerin im Adlerhorst: Die echte „Geier-Wally“

    Die Quelle des Romans „Die Geier-Wally“: Eine Textedition Über die Geier-Wally, den ungestümen Wildfang. Über Fiktion und Wirklichkeit: Anna-Knittel, die echte Geier-Wally.Über Broschüren und Scharteken. Die Lechthalerin im Adlerhorst Ludwig Steub Inhaltsverzeichnis Land und Leute im Lechthal Anna Knittels Bericht über das Ausheben eines Adlerhorstes im Juni 1863 AnmerkungenQuellennachweisVerwendete Literatur Land und Leute im Lechthal…

  • Hexenmeister in Bielefeld. Berichte zur „Castelle-Blume-Löns-Show“

    Berichte zur „Castelle-Blume-Löns-Show“ 1929 Über die Castelle-Blume-Löns-Show 1928/1929.Zu den Monarchen der Heide. Der Erfolg von „Grün ist die Heide“ ist nur möglich dank der Düsseldorfer Film- und Unterhaltungsbranche der zwanziger Jahre. In Düsseldorf wird in der Saison 1928/1929 das Filmevent „Hermann Löns und seine Heide“ als Kombination von Dokumentarfilm, biographischem Vortrag und live gespielter Musik…

  • Innerlichkeit in Münster. Berichte über die erste Löns-Gedächtnisfeier in Münster

    Berichte über die erste Löns-Gedächtnisfeier in Münster 1916 Über Friedrich Castelle und seine Löns-Gedächtnisfeiern.Zu den Monarchen der Heide. Die Löns=Feier der Literarischen Gesellschaft. Der von der Literarischen Gesellschaft zu Münster veranstaltete Hermann Löns=Abend gestaltete sich zu einer würdigen, weihevollen Gedächtnisfeier für den auf dem Felde der Ehre gefallenen Dichter. Herr Dr. Castelle verstand es meisterhaft,…

  • Filmzauber in Scheeßel. Drehberichte zu „Grün ist die Heide“

    Drehberichte zu „Grün ist die Heide“ September 1932 Über die Dreharbeiten zu „Grün ist die Heide“.Zu den Monarchen der Heide. Filmzauber über der Lüneburger Heide Hermann Löns wird in Scheeßel verfilmt. – Der Tonfilm entdeckt die Heideschönheit. – Heimatfest und Heidelied. Scheeßel, 18. September. Seit einigen Tagen herrscht Hochbetrieb in der Heide um Scheeßel und…

  • Schreiben über Scharteken

    Serpit humi tutus nimium.Wer auf Nummer Sicher gehen will, kriecht lieber in Bodennähe. Horaz, Ars poetica/ Die Dichtkunst, V. 28. Schreiben wie jemand, der noch übt. Strenge Gelehrte, die vom richtigen Stil sprechen. Pennäler, denen das noch nicht so gelingen will. Da passieren Schülerfehler. Ellipsen, Gedanken bleiben angedeutet. Interjektionen, Begeisterung oder Überraschung, sofort in Ausrufen…

  • Verzeichnis der Scharteken

    Inhaltsverzeichnis 1. Weltliteratur, alphabetisch.2. Broschüren, Einblattdrucke, Hefte, Zeitungen.3. Scharteken.4. Digitale Archive mit Suchfunktion.5. Wirkliche Orte. Weltliteratur, alphabetisch. Broschüren, Einblattdrucke, Hefte, Zeitungen. Scharteken. Digitale Archive mit Suchfunktion. Wirkliche Orte.

  • Die Heide im Berliner Tanzcafé: Adalbert Lutter verjazzt „Grün ist die Heide“

    Die Heide im Tanzcafé Adalbert Lutter verjazzt „Grün ist die Heide“ „Grün ist die Heide“ summt im Frühling 1932 ganz Berlin. Der Weg zum Erfolg: Teamwork unter Musikern. Der eine: Karl Blume, Komponist von Volksliedern zu Laute, fahrender Sänger. Der andere: Adalbert Lutter, Leiter einer Tanzkapelle und Spezialist für argentinischen Tango. Der ist Publikumsliebling in…

  • Der Sound der Heide und die Macht

    Der Sound der Heide und die Macht Überraschend ist, wie wenig die Politik ein Thema für die Leute ist, die mit Lied und Film zu tun haben. Was für sie zählt, ist bloß der Erfolg beim Publikum. Ein volles Haus mit zahlenden Gäste. Der Verkauf von Grammophonplatten. Möglichst viele Engagements, gerne auch beim Rundfunk oder…

  • Karl Blume: Mediathek

    „Grün ist die Heide“, der größte Erfolg des Sängers und Komponisten Karl Blume aus Düsseldorf, wird im März 1932 zum Frühlings- und Sommerhit in Berlin, dank der Jazz-Fassung des Tanz-Orchesters Adalbert Lutter. In dieser Mediathek finden sich Links zu Schellackplatten von Karl Blume und Adalbert Lutter sowie Blumes Märchenfilmen, so weit sie digitalisiert vorliegen. Mehr…

  • Nazis statt „Monarchen“: Männer in Uniform übernehmen die Heide

    Nazis statt „Monarchen“ Männer in Uniform übernehmen die Heide Inhalt Vor der Machtübernahme: Kontrollfantasien Man hätte es ahnen können. Die NS-Presse lehnt den Film „Grün ist die Heide“ schon ab, als die Agenturmeldungen über die Dreharbeiten herausgehen. Anders als die anderen Zeitungen, die einfach auf den Drehbeginn hinweisen, holt der Stuttgarter NS-Kurier zu einem Rundumschlag…

  • Die echten „Monarchen“: Wanderarbeiter werden populäre Kultur

    Die echten „Monarchen“ Wanderarbeiter werden populäre Kultur Inhalt Die echten „Monarchen“: Wohnsitzlose Tagelöhner Wieso eigentlich „Monarchen“? Dieser Begriff kommt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Norddeutschland auf und bezeichnet Wanderarbeiter, die an den Eisenbahnlinien, die zu dieser Zeit überall gebaut werden und mit denen sich August Freudenthal die Heide erschließt, für die schweren Erdarbeiten eingesetzt…

  • „Grün ist die Heide“ im Kino: Zweimal Karl Blume

    „Grün ist die Heide“ im Kino Zweimal Karl Blume Inhalt Die Werbekampagne in der Presse Nach der Party in Rotenburg geht es zurück nach Berlin für die Atelieraufnahmen. Das Deutsche Lichtspiel-Syndikat hat 1930 die Filmwerke Staaken AG, am westlichen Stadtrand von Berlin, übernommen. Beim dortigen Flughafen wird schon seit 1919 eine nach dem Krieg leerstehende,…

  • Reporter auf dem Trachtenfest: Dreharbeiten zu „Grün ist die Heide“ in Scheeßel

    Reporter auf dem Trachtenfest Dreharbeiten zu „Grün ist die Heide“ in Scheeßel Das Trachtenfest in Scheeßel ist heimlicher Mittelpunkt der Dreharbeiten für den Heimatfilm „Grün ist die Heide“. Mittendrin: Karl Blume, fahrender Sänger und Komponist des Titelsongs. Reporter sind auf Schritt und Tritt dabei, wenn die Berliner Stars die Lüneburger Heide besuchen. Der Regen auch.…

  • „Grün ist die Heide“ wird „Heimatfilm“: Drehbuch, Genre, Last-Minute-Casting

    „Grün ist die Heide“ wird „Heimatfilm“ Drehbuch, Genre, Last-Minute-Casting Der Film-Pitch ist ein Selbstläufer: „Grün ist die Heide“ ist das populärste Lied der Deutschen, dank Tanzorchestern, Grammophon und Rundfunk. Daraus machen wir einen Film. Jetzt kommt es auf die Planung an. Wir brauchen … ein gutes Drehbuch. Sprachrohr der Heide-Romantik wird ein lustiges Kleeblatt: drei…

  • „Hermann Löns und seine Heide“ im Kino: Die Heide als buntes Theater

    „Hermann Löns und seine Heide“ im Kino Die Heide als buntes Theater Löns-Gedächtnisfeiern werden 1928 überall in Deutschland abgehalten. Der Ablauf ist immer gleich. Wortbeiträge, in denen an Hermann Löns erinnert und aus seinen Texten vorgelesen wird, wechseln sich ab mit live gespielten Löns-Liedern, gesungen vom Männergesangsverein oder mit Lautenbegleitung. Zeit für etwas Neues, Zeit…

  • Die „Löns-Gedächtnisfeier“: Die Heide beim Westdeutschen Rundfunk

    Die „Löns-Gedächtnisfeier“ Die Heide beim Westdeutschen Rundfunk Durch die „Gedächtnisfeier für Hermann Löns“ am 29. August 1927 beim Düsseldorfer Rundfunk wird „Grün ist die Heide“ endgültig zum Schlager. Und Komponist und Lautensänger Karl Blume zum Star. Der Journalist Friedrich Castelle erfindet die „Löns-Gedächtnisfeier“ 1916 für die einflussreiche „Literarische Gesellschaft“ in Münster. Mitten im 1. Weltkrieg…

  • Karl Blume singt „Lieder zur Laute“: Die Heide wird Volkslied

    Karl Blume singt „Lieder zur Laute“ Die Heide wird Volkslied Karl Blume ist ständig auf Tour, ein Musikant mit „Liedern zur Laute“. Das Löns-Lied „Grün ist die Heide“ hat er im Repertoire, ist aber nicht wichtig. Die Leute lieben ihn für seine stimmungsvollen Soldaten- und Rheinlieder, gerne auch im Dialekt. Blume ist ein Allrounder. Er…

  • Die Heide im Schützengraben: Karl Blume, Komponist und Truppenbetreuer

    Die Heide im Schützengraben Karl Blume, Komponist und Truppenbetreuer „Grün ist die Heide“, das „populärste Lied der Deutschen“, wird vom Düsseldorfer Musiker Karl Blume 1915 im Schützengraben komponiert. Die Heide ist das ideale Kontrastprogramm zur Wirklichkeit im Schützengraben, ein Sehnsuchtsort und Fluchtraum. Das gilt erst recht nach Ende des Krieges. Blume wechselt das Fach, vom…

  • Die Heide als Touristenziel: „Heidefahrten“ mit August Freudenthal und Hermann Löns

    Die Heide als Touristenziel „Heidefahrten“ mit August Freudenthal und Hermann Löns Inhalt „Heidefahrten“ mit August Freudenthal Der Tourismus in die Lüneburger Heide beginnt, als man die abgelegene und dünn besiedelte Gegend mit der Eisenbahn erreichen kann. Auf einmal gilt die karge Landschaft als reizvoller Ausflugsort. Es fängt alles ganz harmlos an. Seit Mai 1873 kann…

  • Der Sound der Heide und das Kino

    Der Sound der Heide und das Kino Für meinen Vater und meinen Onkel, die meine Oma regelmäßig in die Nachmittagsvorstellung im Kino mitgenommen hat. Ein Besuch im Kino Komm wir gehen ins Kino. Was wird denn heute geboten, am Mittwoch, 1. Februar 1933? Schauen wir mal nach, in der Mittagsausgabe der Neuen Mannheimer Zeitung, weiter…

  • Monarchen der Heide: Wie „Grün ist die Heide“ zum populärsten Lied der Deutschen wurde

    Monarchen der Heide Wie „Grün ist die Heide“ zum populärsten Lied der Deutschen wurde „Grün ist die Heide“, der Film zum „populärsten Lied der Deutschen“, kommt 1932 in die Kinos, sorgt wochenlang für ausverkaufte Häuser und definiert das beliebteste deutsche Filmgenre, den Heimatfilm. Warum ist das Lied so populär? Vom „bunten Theater“ zum blockbuster-Kino Den…

  • Mit Walt Disney in München (Knallbunte Comics 2)

    Inhaltsverzeichnis 1. Walt Disney besucht eine Ausstellung 2. Ein Fan analysiert: Disney als Techniker 3. Disney-Comics, technisch gesehen: Floyd Gottfredson, Bill Walsh, Romano Scarpa 4. Disney-Comics, vom Fan gelesen: Romano Scarpa und das Lustige Taschenbuch 5. Disney-Fandom: Ordnung ins Chaos mit Datenbanken Verwendete LiteraturAbbildungsverzeichnis Walt Disney besucht eine Ausstellung Wolfgang J. Fuchs ist ein Fan.…

  • Der gezähmte Wildfang, der vernagelte Alte (Gott versuchen 3)

    Inhaltsverzeichnis 1. Ganghofers Bahnfahrt 2. Ganghofers Karriere: Geschäftliches Geschick und sorgfältige Planung 3. Ganghofer, Hillern, Freytag: Bausteine für Bestseller 4. Ganghofers Gottversucher 5. Ganghofers Leser Verwendete LiteraturAbbildungsverzeichnis Ganghofers Bahnfahrt Es war so in meiner Studienzeit noch an der LMU, da gab es ja den Karstadt in der Fußgängerzone selig. Die hatten unten oft so Bücherwühltische,…

  • Scherze in der Badewanne (Knallbunte Comics 1)

    Inhaltsverzeichnis 1. Florida-Urlaub 1982 2. Comics in den USA: Ostereierfarben in der Badewanne 3. Münchener Bilderbogen, Der gestiefelte Kater: Das Bad im See 4. Comics und Weltliteratur 5. Wiederholung, Variation, Serie Verwendete LiteraturAbbildungsverzeichnis Florida-Urlaub 1982 April 1982. Meine Eltern haben entschieden, dass wir unseren Osterurlaub in Florida verbringen. Für die Fahrt habe ich eigene Pläne.…

  • Gottversucher: Wilhelm Tell und die Geier-Wally

    Gottversucher: Wilhelm Tell und die Geier-Wally Die ängstliche Hausfrau, der ungestüme Wildfang Die Geier-Wally versucht Gott und hebt ein alpines Geier-Nest aus. Wie Wilhelm Tell, als er Landvogt Gessler tötet. Hillern meets Schiller. Inhaltsverzeichnis 1. Schiller: Endlich Weltliteratur 2. Wilhelm Tell: Die ängstliche Hausfrau 3. Zwischenspiel: Tell. Alpenleben. Bilderbögen 1848/1849. 4. Geier-Wally: Der ungestüme Wildfang…

  • Handschriftensuche und Frauenliebe (Magister Knips 2)

    Inhaltsverzeichnis 1. Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift 2. Brennende Glut, pochende Herzen 3. Last Exit: Philologische Methode 4. Moder, Überall Moder 5. Frauenliebe: Ilse und Laura 6. Leipziger Philologenscherze: Haupt, Mommsen, Jahn 7. Die dunkle Seite der Philologie 8. Mensch Magister Verwendete LiteraturAbbildungsverzeichnis Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift Und wenn Ilse eine freie Stunde hatte,…

  • Vier Momente des Beatles-Fandom

    Vier Momente des Beatles-Fandom John, Paul, Georg, Ringo – Frank und ich Für immer Fan Teil 2 Wir folgen vier Fans, die den Beatles begegnen und denen, die mit ihnen zu tun haben. Die es wissen wollen: Wie war das damals? Die eigentlich schon ziemlich genau wissen, wie es damals war. Und die entdecken: Sie…

  • Mit Paul McCartney in Hamburg: Die „Get Back“-Pressekonferenz vom 18. September 1991

    Mit Paul McCartney in Hamburg Die „Get Back“-Pressekonferenz vom 18. September 1991 Für immer Fan (Teil 1) Paul McCartney ist in Hamburg! Zur Premiere seines neuen Konzertfilms „Get Back“ gibt es eine Pressekonferenz in Schmidt’s Tivoli auf der Reeperbahn, am 18. September 1991. Dank meiner guten Kontakte zur Hamburger Fanszene bin ich, damals ein junger…

  • Gottversucher in der Bibel: Sünderlisten, fromme Sprüche

    Gottversucher in der Bibel Sünderlisten, fromme Sprüche [Wir] wollten in unser Pfarrkirchen auch nicht nach ihren päpstlichen Scartecken […] sprechen […]. Also fegten wir unser Kirchen und Pfarr von heimlichen Gelubden, und was mehr der lausichten Scartecken der Juristen uns nicht leidlich war. Martin Luther, An den Kurfürsten Johann Friedrich (Brief vom 18. Januar 1545)…

  • Drei Handwerker, unterwegs (Kleeblatt-Geschichten 3)

    Casperl (am Fenster.)No! Was werden jetzt die Scharteken wiederzsammen geplauscht haben? Da hätt nur meineGrethl noch gfehlt. Das wär’ das rechte Trifoliumgewesen. Aber der schöne Morgen! So angenehm!Und das süße Bewusstsein des behaglichen Wohl-behagens! Privatier! Rentier! — — Auweh!wen sieh ich da um’s Eck herum kommen? Dasist ja der Schneidermeister Knöpfl, dem ich nochmeinen neuen…

  • Drei Burschen, unterwegs (Kleeblatt-Geschichten 2)

    Eine Eigenart des geheimnisvollen Baues und der rätselhaften Beliebtheitdes Volksliedes sind seine Anklänge an lieb gewordene Phrasen, seineAusdrücke und Wendungen, seine Wiederholungen, Umbildungen, Anklänge,Vorschläge, Elisionen &c. Conrad Beyer, Deutsche Poetik (1883) Was bisher geschah Ein Anfang ist gemacht. Drei Studenten, unterwegs ohne festes Ziel, wollen mit der Wirtin anbandeln. Nichts Ernstes, nur zum Zeitvertreib. Aus…

  • Gelehrtenfreundschaft und Handschriftenliebe (Magister Knips 1)

    Du weißt, dass ich sehr wenig Literator bin; weißt aber auch, dass ich von der Schule aus noch viel Vergnügen habe, dann und wann einen alten Knaster in seiner eigenen Sprache zu lesen. Livius war immer einer meiner Lieblinge, ob ich gleich Thucydides noch lieber habe. Ich wiederhole also wahrscheinlich zum zehntausendsten Male die Klage,…